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Eigenes CRM entwickeln oder Standard-CRM kaufen? Ein Vergleich

Standard-CRMs sind schnell startklar, passen aber nicht immer zum eigenen Vertrieb. Wann ein eigenes CRM die bessere Wahl ist – und wann nicht.

Eigenes CRM entwickeln oder Standard-CRM kaufen? Ein Vergleich

Ein CRM ist das Herz des Vertriebs: Kontakte, Anfragen, Angebote und Termine an einem Ort. Die Frage ist nur: Nimmst du eine fertige Lösung – oder lässt du ein CRM bauen, das genau zu deinem Vertrieb passt?

Standard-CRM: die Vor- und Nachteile

  • Vorteile: sofort startklar, viele Funktionen, Updates durch den Anbieter.
  • Nachteile: Kosten pro Nutzer und Monat, viele ungenutzte Funktionen, Anpassungen nur im vorgegebenen Rahmen, Daten beim Anbieter.

Eigenes CRM: die Vor- und Nachteile

  • Vorteile: genau deine Abläufe, keine Lizenzkosten pro Nutzer, Verbindung mit anderen Systemen, Daten unter deiner Kontrolle.
  • Nachteile: einmalige Entwicklung, Startzeit von einigen Wochen, Wartung durch dich oder einen Dienstleister.

Der direkte Vergleich

Standard-CRMEigenes CRM
Startsoforterste Version nach wenigen Wochen
Kostenmonatlich pro Nutzereinmalig plus Betrieb
PassgenauigkeitStandardprozessdein Prozess
Verbindung zu anderen Systemenüber vorhandene Integrationenbeliebig erweiterbar
Datenbeim Anbieterauf Wunsch in der EU oder auf eigenen Servern

Wann sich ein eigenes CRM lohnt

  • Euer Vertrieb arbeitet anders als die Standardsoftware es vorsieht.
  • Viele Mitarbeiter brauchen Zugriff – die Lizenzkosten steigen.
  • CRM, Angebote, Aufträge und Kundenportal sollen zusammenarbeiten.
  • Ihr nutzt nur einen kleinen Teil der Funktionen eures bisherigen CRMs.
  • Ihr wollt selbst bestimmen, wo eure Kundendaten liegen.

Wann ein Standard-CRM besser passt

Wenn dein Vertrieb einem klassischen Ablauf folgt, nur wenige Nutzer das CRM brauchen und du sofort starten willst, ist ein Standard-CRM oft die richtige Wahl. Eine eigene Lösung muss sich lohnen – nicht jede tut es.

Was ein eigenes CRM können sollte

  1. Kontakte und Firmen mit Historie
  2. Verkaufschancen mit eigenen Phasen
  3. Aufgaben, Erinnerungen und Follow-ups
  4. Anbindung von Postfach, Kalender und Website-Formularen
  5. Angebote und Auswertungen
  6. Rollen und Rechte

KI im CRM

Ein modernes CRM kann mehr als Daten speichern: KI fasst E-Mail-Verläufe zusammen, bewertet Anfragen nach Potenzial und bereitet Angebote vor. Mehr dazu unter Vertrieb & CRM.

Was kostet ein eigenes CRM?

Eine erste Version mit den Kernfunktionen beginnt bei individuellen Anwendungen ab 7.900 €. Ob sich das rechnet, zeigt der Vergleich mit den Lizenzkosten über drei bis fünf Jahre – wie im Beitrag Eigene Software statt SaaS-Abos beschrieben.

Fazit

Ein Standard-CRM ist schnell startklar, ein eigenes CRM passt genau. Wer besondere Abläufe, viele Nutzer oder den Wunsch nach einer verbundenen Gesamtlösung hat, fährt mit einer eigenen Lösung oft besser – vor allem, seit KI die Entwicklung deutlich schneller und günstiger gemacht hat.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns einfach.

Für wen lohnt sich ein eigenes CRM?

Vor allem für Unternehmen mit besonderen Vertriebsabläufen, vielen Nutzern oder dem Wunsch, CRM, Angebote und Auftragsabwicklung in einer Lösung zu verbinden.

Kann ein eigenes CRM mit E-Mail und Kalender arbeiten?

Ja. Postfächer, Kalender, Telefonie oder Formulare der Website lassen sich über Schnittstellen anbinden.

Was passiert mit den Daten aus unserem bisherigen CRM?

Die meisten CRMs bieten Exporte oder Schnittstellen. Wir übernehmen Kontakte, Firmen und Historie in die neue Lösung.

Was kostet ein eigenes CRM?

Eine erste Version mit den Kernfunktionen beginnt bei individuellen Anwendungen ab 7.900 € netto. Über mehrere Jahre entfallen dafür Lizenzkosten pro Nutzer.

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